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Tabak
Ein Drittel des deutschen Tabaks stammt aus der klimatisch verwöhnten Rheinebene zwischen Ludwigshafen und dem Elsass. Ob als Zigarette, Zigarre, Zigarillo oder Pfeifentabak – die Pfälzer Tabaksorten Geudertheimer, Burley und Virgin erfreuen sich wegen ihrer hohen Qualität und ihres niedrigen Nikotingehalts großer Beliebtheit. Es war der Pfarrer von Hatzenbühl, der 1573 aus botanischem Interesse die empfindliche tropische Pflanze zum ersten Mal anbaute und einen Hauch von Havanna in die Region brachte. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die ersten Tabakbauvereine in der Kurpfalz gegründet und die ersten Vorschriften über eine Qualitätserzeugung durch die Obrigkeit erlassen. 1913 bestellte der Landrath der Pfalz, der Vorgänger des Bezirkstags Pfalz, einen unabhängigen und sachverständigen Ökonomierat als Tabakfachberater. Als seine Aufgabe wurde festgeschrieben, „nach Kräften auf die Hebung des Tabakanbaues hinzuwirken“. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich so der Tabakanbau als fester Bestandteil der Landwirtschaft in der Pfalz etabliert. Auf einer Anbaufläche von rund 1.300 Hektar werden jährlich von rund 250 landwirtschaftlichen Betrieben, in denen nahezu 1.000 ständige sowie 3.000 Saisonarbeitskräfte beschäftigt sind, etwa 3.500 Tonnen Tabak erzeugt. Auch heute noch gibt es beim Bezirksverband Pfalz den Tabakbausachverständigen für die Pfalz, der den Tabakbauern mit Rat und Tat zur Seite steht. Info: Landesverband Rheinland-Pfälzischer Tabakpflanzer e.V., Gottfried-Renn-Weg 2, 67346 Speyer, Telefon 06232 60390.

Technik-Museum
In dem historischen Gebäude von 1913 kann man auf 8.000 qm Hallenfläche und 50.000 qm Freifläche einen interessanten Streifzug durch die Welt der „Fortbewegungs-Technik“ unternehmen. Schwerpunkte: ein 46 m langes U-Boot mit Originalausstattung, mehrere begehbare Flugzeuge, Lokomotiven und Feuerwehrfahrzeuge, Dampfmaschinen, Oldtimer, Marinemuseum mit maßstabsgetreuen Schiffsmodellen, Musiksalon mit mechanischen Instrumenten und das IMAX-Filmtheater. Öffnungszeiten: täglich 9 – 18 Uhr. Auskunft: (0 6232) 67 08-0 Internet: www.technik-museum.de

Terra-Sigillata-Museum
Rheinzabern, Hauptstr. 33. Besonders interessant sind die mittlerweile über tausend Teile (Münzen, Waffen, Werkzeuge, Geschirrteile, Wagenzubehör) aus der Römerzeit, die seit 1967 im alten Strombett bei Neupotz gefunden wurden. Weitere Objekte erinnern daran, dass „Tabernae“ die größte römische Maufaktursiedlung für Töpfer- und Ziegelwaren nördlich der Alpen war. Daher der Name „Terra Sigillata“, die Bezeichnung für ein besonderes, rötlich glänzendes Tongeschirr. In der Außenstelle des Museums am Kindergarten in der Faustinastraße werden (nach Vereinbarung) Brennöfen gezeigt und es wird die antike Tonwarenherstellung erläutert. Öffnungszeiten: Sonn- und Feiertag 13.30 - 17 Uhr. Auskunft: Telefon 07272 955893.

Teschenmoschel (KIB)
westlich von Rockenhausen, 109 Einwohner, ca. 325 m NN, 1456 erstmals urkundlich erwähnt. Das Gebäude der ehemaligen Schule (1831) ist ein interessantes Beispiel für die früheren Zwergschulen in der Pfalz, in denen ein Schulraum für alle Klassen und eine Lehrerwohnung sowie ein Türmchen mit der Schulglocke vorhanden waren. So wie zwischen den Häusern Hauptstraße 17 und 25 hat der Ort vemutlich im 19. Jhtd. ausgesehen. Info: VG Rockenhausen

Teufelstisch
Bei Hinterweidenthal. Die Kräfte der Natur formten hier einen beeindruckenden und unverwechselbaren Tischfelsen. Die steinerne Sehenswürdigkeit ist Anziehungspunkt für viele Kletterer und Naturliebhaber. Das Gebilde aus zwei mächtigen aufrecht stehenden Felsenpfeilern, über die horizontal eine gewaltige Steinplatte gelegt ist, hat eine Höhe von ca. 12 m. Wie das Volk erzählt, habe sich der Teufel an dieser Stelle einen Tisch aus Felsen gebaut, um seine Mahlzeiten abzuhalten.

Thaleischweiler-Fröschen (PS)
nördlich von Pirmasens, am Schwarzbach, 3.553 Einwohner, 240 m NN, 1237 als "Eiswilre" erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Burg Steinenschloß. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06334 441-0. Internet: www.vg-thaleischweiler-froeschen.de

Thallichtenberg (KUS)
nordwestlich von Kusel, 607 Einwohner, 300 m NN, im 12. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Burg Lichtenberg, Musikantenland-Museum, Geoskop-Urweltmuseum. Info: VG Kusel

Theater Blaues Haus e. V.
Bolanden-Weierhof, Parkallee 7. Verein, der 1998 gegründet wurde, um die Kleinkunst zu fördern. Das Motto heißt „Kunst aus der Region für die Region“. Die Veranstaltungen des Vereins finden im Theater „Blaues Haus“ statt, einem ehemaligen Kinogebäude der US Army auf dem Weierhof. Telefon: 06355 989413, Internet: www.blaues-haus-ev.de

Theisbergstegen (KUS)
südöstlich von Kusel, an der B 423, 716 Einwohner, 220 m NN, im Jahre 992 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Kusel

Theodor, Jacob
1525 in Bad Bergzabern geboren, bekannter Arzt und Botaniker, nannte sich nach seiner Heimatstadt „tabernae montanus“. Seine Werke „Das Kräuterbuch“ und „Der Wasserschatz“ sind noch heute von Bedeutung.

Theodor-Zink-Museum
Kaiserslautern, Steinstraße 48. Das Gebäude des Heimatmuseums wurde 1818 als „Gasthof zum Rheinkreis“ erbaut. Rund um den malerischen Innenhof findet man das passende Ambiente für diese kulturhistorische Einrichtung. Die Sammlung umfasst zahlreiche Dokumente, Funde, Karten, Pläne, Alltags- und Kunstgegenstände, Fotos und Mobiliar, das die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner widerspiegelt. Dazu gehören u.a. die Entwicklung zur Universitätsstadt, der Fussball mit den Weltmeistern von 1954, die Revolution 1848/49, der Separatismus, Portraits besonderer Bürger, ein Stadtmodell und wichtige Unternehmen wie die Fa. Pfaff. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 - 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr. Eintritt: frei, nur für Sonderausstellungen wird Eintritt erhoben. Auskunft: Telefon 0631 3652327.

Thermalbad Bad Bergzabern
Bad Bergzabern, Kurtalstr. 25. Ein Hallen- und zwei Freibecken zw. 29 und 32 Grad, Sauna, Kneipp-Therapie, Massagen, Inhalationen, mediz. Bäder, Kurgymnastik u.v.m. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 21 Uhr, Samstag/Sonn- und Feiertag 9 - 17 Uhr. Info: Telefon 06343 8811.

Tiefenthal (DÜW)
südwestl. von Grünstadt, nahe der A 6, 872 Einwohner, 255 m NN, 1330 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter vielbesuchter Wallfahrtsort. Sehenswertes: Ev. Kirche (1767), Kath. Kirche (1931) mit Zwiebelturm. Info: VG Hettenleidelheim

Tierpark Siegelbach
Kaiserslautern-Siegelbach, Zum Tierpark 10. Öffnungszeiten: April bis August 8.30 - 18.30 Uhr, September bis März 9 - 17 Uhr. Info: Telefon 06301 71690 oder Tourist-Info Kaiserslautern, Telefon 0631 365-2317.

Tier- und Vogelpark Birkenheide
Maxdorf, Kranichstr. 1 (Ortsausgang Rg. Weisenheim). Auf dem 12.000 qm großen Gelände sind neben den 250 Vögeln auch Esel, Ponys, Damhirsche und ein Kleinzoo zu sehen. Ein Spielplatz und eine Gaststätte sind ebenfalls vorhanden. Öffnungszeiten: täglich 9.00 bis 17.30 Uhr. Eintritt: frei. Telefon: 06237 5265.

Tremmel, Paul
Geboren 1929 in Theisbergstegen, wohnt in Forst. Vielseitiger und populärer Mundartdichter. 1994 erschien sein 26. Buch. Bis dahin hatte er mit seinen Veröffentlichungen bereits eine Auflage von rund 150.000 Exemplaren erreicht. Ist auch Mitarbeiter von "Sonntag aktuell" ("Reim druff", "Pälzer Sprich zum Sunndag"). Werke u.a. "Die Weihnachtsg'schicht uff pälzisch", "Bubbes", "Frog net" (1994), "Nibelungesag" (Pfälzische Übersetzung; 1994).

Trippstadt (KL)
südlich von Kaiserslautern. 3.120 Einwohner, 1293 erstmals urkundlich erwähnt, Luftkurort. Sehenswertes: Burg Wilenstein, Schloß, Brunnenstollen, Karlstal, Eisenhüttenmuseum, Kath. Kirche (1752). Info: Telefon 06306 341 oder VG Kaiserslautern-Süd. Internet: www.trippstadt.de

Trulben (PS)
südwestlich von Pirmasens, 1.379 Einwohner, 300 m NN, um 700 erstmals urkundlich erwähnt. OT: Hochstellerhof, Felsenbrunnerhof, Imsbacherhof, Trulbermühle. Sehenswertes: Wendelinuskapelle, Pfarrkirche (17. Jhdt.), Landgrafenhaus im OT Felsenbrunnerhof. Info: VG Pirmasens-Land

Türkisches Badehaus (siehe Hamam)

Turm am Dicken Stein
Lambrecht. Dieser Holzturm auf einem Felsvorsprung oberhalb der Stadt wurde in jüngster Zeit komplett renoviert. Er bietet eine Unterstellmöglichkeit mit Sitzgelegenheit. Über 26 Holzstufen erklimmt man den Turm. Lambrecht liegt einem in seiner ganzen Ausbreitung zu Füßen - umgeben vom satten Grün des Pfälzerwaldes. Man sieht auch den Weinbietturm mit dem rot-weißen Funkturm. Wie erreicht man den Turm? Am Ortsausgang Richtung Neidenfels folgt man der Beschilderung „Tennisanlagen“. Hinter den Tennisplätzen von der Beerentalstraße in die Straße „Am Dicken Stein“ einbiegen. Am Ende der Sackgasse ist ein großzügiger Wendeplatz, wo man den Wagen stehen lassen kann. Man wandert ca. 60 m in den Wald hinein und nimmt ab dort den schmalen Weg nach rechts (Nr. 2) und bleibt immer auf dem Serpentinenweg. Ein Stück läuft der Weg auf der Markierung blauer Strich/gelber Strich. Wer an dem Wegweiser „Zur Heimbachtalhütte“ ankommt, ist schon zu weit. Wieder zurückgehen und den unbeschilderten, schmalen Zickzackpfad zum Turm suchen. Gehzeit ca. 20 Minuten.

Turm Kleinfrankreich
Bei Erlenbach. Der Kurpfälzische Marschall Hans von Trott errichtete 1484 auf dem der Burg Berwartstein gegenüberliegenden Berg diesen Turm. Der starke Bau diente als südliches Vorwerk für den Berwartstein. Der Turm besitzt im Erdgeschoß ein Kuppelgewölbe sowie Geschützscharten. Von der Ringmauer sind geringe Reste erhalten. Westlich des Turms liegt ein Brunnen.

Turmschreiber
Deidesheim. Alle zwei Jahre wird ein bekannter Literat nach Deidesheim eingeladen, um seine Eindrücke und Erlebnisse mit der Stadt und ihren Einwohnern in einem Buch zu beschreiben. Als Lohn für seine Mühen erhält er jeden Tag zwei Liter Deputa(t)wein. Turmschreiber waren bisher u.a. Prof. Herbert Heckmann, Rudolf Hagelstange, Wolfgang Altendorf, Helmut Walter Fritz und Prof. Hans-Martin Gauger. Der Literat wohnt im Mauerturm im mittelalterlichen Burggraben, an dem zum Zeichen seiner Anwesenheit eine Stadtfahne gehisst wird.