:: Menu
 Home
 Pfälzer Freizeitplaner
 Pfalzlexikon A
 Pfalzlexikon B
 Pfalzlexikon Burgen
 Pfalzlexikon C
 Pfalzlexikon D
 Pfalzlexikon E
 Pfalzlexikon F
 Pfalzlexikon G
 Pfalzlexikon H
 Pfalzlexikon I - J
 Pfalzlexikon K
 Pfalzlexikon L
 Pfalzlexikon M
 Pfalzlexikon N
 Pfalzlexikon O
 Pfalzlexikon P
 Pfalzlexikon Q
 Pfalzlexikon R
 Pfalzlexikon S
 Pfalzlexikon T
 Pfalzlexikon U
 Pfalzlexikon V
 Pfalzlexikon W
 Pfalzlexikon Z
 Geschichte der Pfalz
 Glossar
 Über den Autor
 Kontakt
 Impressum
:: Pfalzlexikon I - J

Ilbesheim (KIB)
nordöstlich von Kirchheimbolanden, 499 Einwohner, 295 m NN, 773 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Der im Oberbau achteckige romanische Turm der Ev. Kirche St. Johann Baptist (1791) gilt als einziger seiner Art in der Pfalz. Unter Denkmalschutz steht die Hofanlage in der Gauersheimer Straße 18. In der Hauptstraße kann man ebenfalls einige baugeschichtlich interessante Gebäude entdecken, z. B. das ehem. Schulhaus mit einem Glockenturm (Hausnr. 48) oder das ehem. Gemeindebackhaus (Hausnr. 45) mit dem angebauten Backofen. Info: VG Kirchheimbolanden. Internet: www.kirchheimbolanden.de

Ilbesheim bei Landau (SÜW)
südwestlich von Landau, am Fuße des Naturschutzgebietes "Kleine Kalmit", 1.224 Einwohner, 180 m NN, 760 erstmals urkundlich erwähnt. Die hier ansässige Gebietswinzergenossenschaft Deutsches Weintor ist mit einer Einlagerungskapazität von 40 Mio. Litern eines der größten Weinbaugenossenschaftlichen Unternehmen Deutschlands. Sehenswertes: Rathaus (1588), Fachwerkhäuser, Safran-Anbau. Info: siehe Leinsweiler oder VG Landau-Land

Immesheim (KIB)
südöstlich von Kirchheimbolanden, 155 Einwohner, 220 m NN, 771 erstmals urkundlich erwähnt. Hier spielen Landwirtschaft und Weinbau noch eine bedeutende Rolle. Sehenswertes: Die Kath. Kirche St. Bartholomäus (1965 neu errichtet) beherbergt im gotischen Chor Wandmalereien aus dem 14. Jhdt. Das Sakramentshäuschen stammt ebenfalls aus dieser Zeit (um 1375). Beachtenswert sind das Dorfkreuz (um 1750) in der Ortsmitte und der um 1890 gefertigte gußeiserne Pumpbrunnen (Hauptstr. 16). Info: VG Göllheim

Impflingen (SÜW)
3 km südlich von Landau, 825 Einwohner, 160 m NN, Winzer- und Bauerndorf. Sehenswertes: Historisches Rathaus mit Arkadenhalle, Fachwerkhäuser, Pfarrhaus (18. Jhdt). Info: siehe Leinsweiler oder VG Landau-Land

Imsbach (KIB)
zwischen Kaiserslautern und Kirchheimbolanden, 1.016 Einwohner, 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: In der ehemaligen Bergbaugemeinde steht noch so manches Bergmannshaus. Bereits seit der Römerzeit wurde im hiesigen Erzrevier Eisen und Kupfer abgebaut. Von den ehemaligen Stollen kann noch die Weiße Grube auf einer Länge von 300 m besichtigt werden. In der Ortsmitte von Imsbach beginnt ein Gruben-Rundwanderweg (zwei gekreuzte Hämmer in gelber Farbe), an dessen Wegesrand zahlreiche Tafeln über den Bergbau in dem Revier informieren. Im Heimatmuseum "Bergmannshaus" sind Erinnerungsstücke aus der Blütezeit zusammengetragen. Viele Informationen sind im Pfälzischen Bergbaumuseum zusammengetragen. In der Kath. Kirche (1729), Turm 20. Jhdt.) existieren wertvolle Emporenmalereien von Johann Georg Engisch. Auf der Gemarkung von Imsbach liegen die Reste der Burgruine Hohenfels und der Burgruine Wildenstein. Im OT Röderhof besteht ein Golfplatz. Info: VG Winnweiler Internet: www.imsbach-pfalz.de.

Imsweiler (KIB)
südlich von Rockenhausen im Alsenztal an der B 48, 595 Einwohner, 220 m NN, 1112 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: In der Pfälzischen Museumsbäckerei darf man dem Bäcker gerne beim Arbeiten über die Schulter sehen. Die Kath. Kirche St. Peter wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet. Der älteste Teil stammt aus dem 11. Jh., der neuere Teil wurde 1896 eingeweiht. Die Kirche enthält neben Malereien und einer romanischen Muttergottes das Grabmal des Ritters Johann Brenner von Löwenstein (gest. 1521) und dessen Ehefrau (gest. 1525). Ein Kuriosum ist der alleinstehende, 1877 erbaute protestantische Glockenturm. Das frühere "Flörsheimer Schloß" (1595) ist bis auf geringe Spuren (Wassergraben) verschwunden. Direkt an der B 48 (Alsenzstraße 44) steht das ehem. Schulhaus. Es wurde 1829 in klassizistischen Formen erbaut. Mit seiner Freitreppe und der rundbogigen Sandsteingliederung im Erdgeschoß ist dies einer der qualitätsvollsten Schulhausbauten der bayerischen Zeit im Donnersbergkreis. Imsweiler verfügte einst über zwei Mühlen. Die 1409 erstmals erwähnte Schloßmühle existiert heute noch. Die Schleifmühle wurde im Krieg völlig zerstört. Auf ihrem Gelände befindet sich heute ein. Info: VG Rockenhausen

Insheim (SÜW)
zwischen Landau und Kandel, 2.198 Einwohner, 991 erstmals urkundlich erwähnt, 1994 Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Info: VG Herxheim

Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde
Kaiserslautern, Benzinoring 6. Die früher als "Heimatstelle Pfalz" bezeichnete Einrichtung des Bezirksverbandes Pfalz beschäftigt sich u.a. mit folgenden Aufgaben: Erforschung und Dokumentation pfälzischer Geschichte und Volkskunde, (Aus-)Wanderungsforschung und Weiterführen der "Karteien zur Wanderungsgeschichte", Weiterführen der "Flurnamenkartei Ernst Christmann", Betreuung des Galiziendeutsche-Heimatarchivs, Beratung von Gemeinden, Städten, Wissenschaftlern, Studenten und sonstigen interessierten Personen. Im Zusammenhang mit diesen Aufgaben veröffentlicht das Institut Schriften und Bücher, organisiert Ausstellungen und Vorträge und unterhält ein sehr umfangreiches Fotoarchiv. Die Institutionsbibliothek umfaßt ca. 8.000 Bände. Unter anderem findet man dort auch Sammlungen von Kirchenbüchern, landeskundlicher Examensarbeiten, Zeitungen, Auswanderer-Akten, Kopien von Urkunden, Karten, Briefe pfälzischer Auswanderer und Protokolle des Landraths der Pfalz. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das Institut zu einem vielbesuchten Informationszentrum für alle, die sich für pfälzische Geschichte und Volkskunde interessieren. Info: Telefon 0631 3647-300. Internet: www.institut-pfaelzische-geschichte.de bzw. www.pfalzgeschichte.de

Isenachweiher
Bad Dürkheim. Seit dem 16. Jhdt. war Dürkheim Hauptlieferant für Salz (siehe “Gradierbau“). Um den Wasserbedarf für die Salzgewinnung zu decken, wurden 1736 in der Umgebung drei Staudämme errichtet. Aus dem Isenach-Staudamm entstand der Isenachweiher, der seit 1900 ein gern besuchtes Ausflugsziel ist (u.a. Bootverleih, Lokal „Blockhaus zur Isenach“, Rundwanderwege). Zu erreichen ist der Weiher auf der B 37 von Bad Dürkheim ca. 10 km Richtung Kaiserslautern.  

Jakobsweiler (KIB)
südwestlich von Kirchheimbolanden, 229 Einwohner, 300 m NN, 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Der Dorfplatz mit einer Brunnenanlage wurde neu gestaltet. Ein auffälliges Kleinod ist die spätgotische Simultankirche St. Jakob. Die Prot. Kirche ist eine Filiale von Dannenfels. Das im Kern spätgotische, im Barock (um 1724) vergrößerte langgestreckte Schiff hat mehrere Spitzbogenfenster und ein Satteldach. In dem runden, gotischen Turm aus der Mitte des 15. Jhdts. deuten mehrere kleine spitzbogige Schlitzfenster und eine kreuzähnliche Lichtöffnung aus einem Rotsandsteinblock darauf hin, dass der Turm auch zu Wehrzwecken diente. Beachtenswert ist die „dreistufige, verschieferte Bedachung des Turmes mit mehreren rundbogigen Schallöffnungen. Die Ausstattung stammt – bis auf den Altartisch – aus dem Barock. Der Presbyterstuhl trägt die Jahreszahl 1724. Die Westempore mit einem balkonartigen Vorsprung zeigt ausgesägte Motive. Für Wanderer gibt es den Kneipp-Kleeblatt-Wanderweg sowie eine Kneipp-Anlage mit Arm- und Tretbecken. Im Mai 2001 wurde das Puppenstubenmuseum eröffnet. Info: VG Kirchheimbolanden. Internet: www.kirchheimbolanden.de

Japanischer Garten
Kaiserslautern. Der Verein „Japanischer Garten Kaiserslautern e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitten in der Stadt eine Oase der Ruhe und Entspannung zu schaffen. Das „lebende Kunstwerk“ existiert bereits, wird aber in dem kommenden Jahren weiter ausgebaut. Den Japanischen Garten finden man direkt an der Lauterstraße, zwischen Rathaus und dem Haupteingang der Gartenschau. Info: www.japanischergarten.de

Jettenbach (KUS)
östlich von Kusel, 869 Einwohner, 350 m NN, 1348 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Wolfstein

Jockgrim (GER)
nördlich von Wörth, 6.917 Einwohner, 114 m NN, 1366 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Zehnthaus, Teile der Stadtbefestigung (14. Jhdt.), "Hinterstädtl" mit Fachwerkbauten, Ziegeleimuseum, Wallfahrtskapelle "Schweinheimer Kirchel". Info: VG-Verwaltung, Tel. 07271 599-123 Internet: www.jockgrim.de

Johanniskreuz
an der B 48 zw. Kaiserslautern (15 km) und Annweiler (29 km), 473 m NN. Die kleine Waldsiedlung mitten im Pfälzerwald ist ein vielbesuchtes Ausflugsziel für Wanderer, Auto- u. Motorradfahrer. Die Siedlung liegt auf der Wasserscheide von Rhein und Mosel. Wie schon zur Römerzeit treffen hier Straßen aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Bei Schlachten in und um die Pfalz war die Waldlichtung des öfteren ein strategisch wichtiger Punkt. Alle mit einem einfarbigen Kreuz markierten Wanderwege des Pfälzerwaldvereins führen über bzw. nach Johanniskreuz. Der Name der Siedlung geht vermutlich auf ein Kreuz zurück, das die Herren von Hohenecken im 13. Jhdt. als Hoheitszeichen hier errichten ließen. Im Jahre 1273 bemächtigte sich der Ritter Johannes von Wilenstein des Steins, in dem er sein Wappen einmeißeln ließ. Des "Herrn Johanns Creutz" (1551 erstmals urkundlich erwähnt) existiert heute noch. Seit 1822 gibt es ein Forstrevier Johanniskreuz. Das alte Forsthaus aus dieser Zeit steht heute noch an der Abzweigung der Straße nach Heltersberg. 1843 erfand hier eine Forstkommission den Namen „Pfälzerwald“. Ende des 19. Jahrhunderts war in Johanniskreuz ein lebhafter Kurbetrieb entstanden. 1826 wurde das Gasthaus Braband errichtet, 1897 erbaute Karl Pfaff ein Waldkurhaus. Seit 1908 veranstaltet das Bistum Speyer jedes Jahr im Wald von Johanniskreuz einen Katholikentag. Die Waldkapelle von Johanniskreuz geht auf das Jahr 1961 zurück. Ein Wanderziel in der Nähe ist der Ludwigsturm auf dem Eschkopf. 2005 wurde das Haus der Nachhaltigkeit eingeweiht.

Johann-Peter-Frank-Museum
Rodalben, Schulstr. 9 (Haus der Kultur). Der in Rodalben geborene Arzt Dr. Johann Peter Frank (1745 – 1821) war ein bedeutender Mediziner. Der Pfälzer war ein Leibarzt von Zar Alexander I. und Leiter der Wiener Universitätsklinik. Frank setzte sich vor allem für das öffentliche Gesundheitswesen ein. Mit seinem Werk „System einer vollständigen medizinischen Polizey“ verschaffte er sich auf dem Gebiet der Hygiene großes Ansehen. In dem kleinen Museum sind ein Teil seiner Veröffentlichungen sowie Dokumente zu Leben und Wirken des Arztes zusammengetragen. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung. Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06331 258994 oder 17101.

Jost, Eduard
Geboren 1837 in Trier, gestorben 1902 in Neustadt. Journalist, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Sänger. Er schrieb u.a. den Text für das Pfälzerlied.

Judenbad
Speyer, Kleine Pfaffengasse. Um 1103 erbautes rituelles (Kalt-)Reinigungsbad (Mikwe). Eine der ältesten und größten Kultanlagen dieser Art in Deutschland mit einem 10 m tiefen Badeschacht. Von der anschließenden Synagoge sind noch einige bauliche Reste erhalten. Öffnungszeiten: April bis Oktoberr Montag bis Freitag 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 – 17 Uhr. Auskunft: Telefon 06232 77288 oder 142395.

Jugendherbergen
Das Deutsche Jugendherbergswerk, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., In der Meielache 1, 55122 Mainz, Telefon 06131 37446-0, Internet: www.djh-info.de, unterhält in der Pfalz 10 Jugendherbergen und zwar in: Altleinigen, Bad Bergzabern, Dahn, Hochspeyer, Merzalben (vorauss. bis Ende 2003), Speyer, Steinbach/Donnersberg, Thallichtenberg, Neustadt/Weinstraße und Wolfstein.

Jung, Otto
Geboren 1882 in Obermoschel, gestorben 1963 in Landau. Der Jurist (zuletzt Landgerichtspräsident) veröffentlichte zahlreiche Schriften zur pfälzischen Landes- und Heimatkunde.

Jungfernsprung
Dahn. Von weit her erkennt man diesen hohen, senkrechten Fels, der mit seinem Kreuz an der vorderen Spitze die Stadt Dahn überragt. Der Name des Felsen rührt von einem Ereignis, das sich vor langer Zeit hier ereignet haben soll. So sei ein frommes Mädchen auf dem Berg von einem Mann verfolgt worden. Als sie sich nicht mehr zu retten wußte, sprang sie in Gottes Namen von der Felsenspitze hinab und ist in wunderbarer Weise unverletzt unten angekommen. Nach einer anderen Volkssage habe dieser Fels als Stelle zu Ordalien (Gottesurteilen) gedient. Zum Beweis ihrer Unschuld sprang ein angeklagtes Mädchen vor allem Volke von der Höhe hinab und verstauchte sich beim Aufprall nur den kleinen Finger. Das sind die Sagen, die schon seit vielen Jahrhunderten um den Jungfernsprung kreisen.