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Eberle, Dr. Johann Christian
geboren in Laumersheim. Vater des Spar- und Giro-Wesens.

Ebertsheim (DÜW)
zwischen Grünstadt und Eisenberg im Eistal, 1.414 Einwohner, 170 m NN, 765 erstmals urkundlich erwähnt. Früher war in dem Ort das Steinmetzhandwerk stark verbreitet. Sehenswertes: Prot. Kirche (ursprünglich 12. Jhdt.), Kath. Kirche (1922), Altes Rathaus im OT Rodenbach (14. Jhdt.), Ev. Kirche im OT Rodenbach. Info: VG-Verwaltung Grünstadt-Land. Internet: www.gruenstadt-land.de

Eckbach
Der Bach entspringt bei Carlsberg und mündet zwischen Worms und Bobenheim-Roxheim in den Rhein.

Eckel, Horst
geboren am 8.2.1932. Als Fußballspieler bestritt er 247 Spiele (74 Tore) für den 1. FC Kaiserslautern. Er gehörte dem Team an, das 1951 und 1953 den Deutschen Meistertitel errang und er holte mit der deutschen Nationalmannschaft 1954 in der Schweiz die Weltmeisterschaft.

Eckkopf
Berg westlich von Deidesheim, 516 m hoch, Aussichtsturm, Gaststätte (am Wochenende offen).

Eckkopfturm
Deidesheim. Der Eckkopfturm ist sicherlich ein Aussichtsturm für Fortgeschrittene. Zum einen ist der Weg dorthin mitunter steil und steinig. Zum andern handelt es sich um eine Stahlkonstrution mit Holzstufen, durch deren Zwischenräume man in die Tiefe schauen kann (Also nichts für Schwindelanfällige). Dafürwird man mit einem wunderbaren Rundblick belohnt, wie die zahlreichen Besucher, darunter auch Ex-Bundespräsident Carl Carstens und Bernhard Vogel, bestätigen können. Die gesamte pfälzische Rheinebene breitet sich wie ein Teppich vor einem aus. Von Frankenthal bis Germersheim reicht der Blick. Gut zu erkennen ist Ludwigshafen mit der BASF und Speyer mit dem Dom und den anderen Kirchtürmen. Eine Orientierungshilfe sind die Türme des Kernkraftwerks Philippsburg. Wer sich umdreht, entdeckt die Weite des Pfälzerwaldes. Gut sichtbar der Bismarckturm bei Bad Dürkheim (in der Nachbarschaft der Fernseh- und Radartürme), der Donnersberg, die Kalmit, der Weinbiet bei Neustadt und das Hambacher Schloß. Der Turm auf dem Eckkopf (516 m) wurde 1975 von der Verbandsgemeinde Deidesheim errichtet. 107 Stufen führen zur Aussichtsplattform in ca. 20 m Höhe. Die dazugehörige Hütte wird von Frühjahr bis Herbst am Wochenende bewirtet. Wie erreicht man den Turm? Wer auf der Weinstraße von Bad Dürkheim kommend Deidesheim durchfährt, kann hinter der AVIA-Tankstelle nach rechts (zw. Weingut Dr. Deinhard und Hatterers Hotel) in die Kaisergasse einbiegen. Von dort geradeaus zwischen den hohen Mauern in die Weinberge. An der Gabelung (Standbild mit Aufschrift „Ecce Homo“) nach links und auf dem asphaltierten Weg ca. 1 km bis zum Waldparkplatz Sensental (ist nicht Mühltal!). Der Rundweg 4 führt rechts neben der Orientierungstafel geradeaus bergan. Man braucht ca. 30 Minuten bis zum Sensentaleck. Dort rechts weiter auf Weg Nr. 4. Nahe dem Berggipfel, bevor der Weg Nr. 4 wieder talabwärts führt, kreuzt der Weg Nr. 4 den Weg weiß-blauer Balken. Dieser Weg (später auch Weg Nr. 6) führt steil bergan zum Turm. Gehzeit insgesamt ca. eine Stunde.

Edenkoben (SÜW)
Stadt zw. Landau und Bad Dürkheim an der B 38 (Weinstraße), 6.702 Einwohner, 150 - 300 m NN, Luftkurort. Der Ursprung der Stadt geht auf die im 8. Jhdt. beurkundeten Dörfer Zothingowe und Wazzenhofen zurück, seit 1818 Stadtrechte. Sehenswertes: Ehem. Zisterzienserkloster Heilsbruck mit dem größten deutschen Holzfaßweinkeller, Villa Ludwigshöhe, Rietburgbahn, Sieges- und Friedens-Denkmal, Museum für Weinbau und Stadtgeschichte, Kath. Kirche (gotisch), prot. Kirche (Barockkanzel), Schänzelturm, Denkmal Ludwig I. Info: Büro für Tourismus, Telefon 06323 959288 oder Verkehrsamt, Telefon 808-79 Internet: www.garten-eden-pfalz.de, www.vg-edenkoben.de, www.edenkoben.de

Edesheim (SÜW)
3 km südlich von Edenkoben an der B 38 (Weinstraße), 2.325 Einwohner, 150 m NN, 714 erstmals urkundlich erwähnt, traditionsreiche Weinbaugemeinde, anerkannter Fremdenverkehrsort. Sehenswertes: Wasserburg (14 Jhdt.), Gebäude und Hoftore aus Barock- und Rokokozeit, ehem. Posthof von Thurn und Taxis, Kath. Kirche (1811). Info: VG-Verwaltung Edenkoben. Internet: www.edesheim-pfalz.de

Ehweiler (KUS)
südwestlich von Kusel, nahe der A 62, 195 Einwohner, 1316 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG-Verwaltung Kusel

Eidechsen
In der Pfalz sind fünf Arten von Eidechsen bekannt. Am häufigsten entdeckt man die Zauneidechse, die an dem dunklen Band, das längs über den Rücken läuft, zu erkennen ist. Eine weitere Art ist die Blindschleiche, die oft fälschlicherweise als Schlange bezeichnet wird. Mit bis zu 40 cm Länge die größte ihrer Art in Deutschland ist die Smaragdeidechse. Die Mauereidechse fühlt sich in Weinbergen besonders wohl. Schließlich ist auch die Wald- und Bergeidechse in der Pfalz beheimatet.

Einöllen (KUS)
zwischen Wolfstein und Lauterecken, 502 Einwohner, 1432 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG-Verwaltung Wolfstein. Internet: www.einoellen.de

Einselthum (KIB)
zwischen Kirchheimbolanden und Worms, nahe der B 47, 863 Einwohner, 220 m NN, 791 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehört zum Weinbaugebiet Zellertal. Sehenswertes: . Eine Besonderheit ist das "Steinerne Haus" (Bergstr. 12), einer der ältesten erhaltenen Wohnbauten der Pfalz, der Ende des 13. Jh. errichtet wurde. Die Kath. Kirche St. Martin ist 1762 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Kirche erbaut worden. Die Prot. Kirche (Ecke Haupt-/Kirchstraße) stammt aus dem Jahre 1760. Ihr typisches Ortsbild erhält die Gemeinde durch die vielen verschiedenen Formen von Bauern- und Winzerhöfen aus den letzten drei Jahrhunderten. Am "Langenstein", einem vorgeschichtlichen Menhir ca. 1 km nordöstlich des Ortes, entdeckte man Funde aus der Steinzeit und der Römerzeit. Info: VG-Verwaltung Göllheim. Internet: www.goellheim.de

Eis(-bach)
Ursprung der Eis ist der Eiswoog, ein kleiner See zwischen Ramsen und Enkenbach-Alsenborn. Der Bach mündet in Worms in den Rhein.

Eisenbahn
Die erste Eisenbahnstrecke in der Pfalz wurde von 1847 bis 1849 zwischen Ludwigshafen - Neustadt - Kaiserslautern - Homburg /Saar gebaut (118 km). Es folgten die Strecken Neustadt - Landau - Weißenburg (1855), Speyer - Germersheim (1864) und Neustadt - Bad Dürkheim (1865).

Eisenbahnmuseum
Neustadt am Hauptbahnhof, Eingang über die Schillerstraße. Auf rund 4.000 qm Gelände haben hier über 20 historisch und technikgeschichtlich interessante Fahrzeuge der ehemaligen süddeutschen Länderbahnen und der Reichsbahn ihren „Alterssitz“ gefunden. Dazu gehören u.a. die beiden letzten noch im Original erhaltenen Dampflokomotiven aus der Pfalzbahnzeit. Das Museum ist stilgerecht in einem Lokschuppen aus der Anfangszeit der Eisenbahn in der Pfalz untergebracht. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Museumsbahn „Kuckucksbähnl“, die im Sommer regelmäßig ab dem Bahnhof Neustadt bzw. Lambrecht durch den Pfälzerwald dampft. Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag, Feiertag 10 - 16 Uhr. Ab 1. Mai Dienstag bis Freitag 10 – 13 Uhr. Auskunft: Telefon 06325 8626 oder 06321 30390. Internet: www.eisenbahnmuseum-neustadt.de

Eisenberg (KIB)
zwischen Kaiserslautern und Grünstadt, 9.933 Einwohner, 190 m NN, 763 erstmals urkundlich erwähnt, seit 1963 Stadtrechte, am Eisbach gelegen, anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde. Wegen der Eisen-, Ton- und Klebesandvorkommen bereits von Kelten (600 v. Chr.) und Römern besiedelt. Der Ortsname rührt von den damals bereits betriebenen Eisenschmelzen und Bronzegießereien her. Im Mittelalter gehörte "Isinburg" zur Herrschaft Stauf, später den Grafen von Nassau-Weilburg. Im 18. Jhdt. lebte die Eisenindustrie durch die Fam. Gienanth wieder auf. Im 19. Jhdt. betrieb man hier auch Tonbergbau. Im Eisenberger-Hettenleidelheimer Tonbecken wird seit der Römerzeit Tonbergbau betrieben. Vom 1. bis 3. Jhdt. war hier ein bedeutender Mittelpunkt der römischen Eisen- und Bronzeerzeugung. Die römischen Legionen in Mainz erhielten diese beiden Metalle aus dem Eisenberger Raum geliefert. Eisenberg selbst war Standort einer römischen Siedlung. Der erste verläßliche Nachweis der Tongewinnung geht auf das Jahr 1767 zurück. In diesem Jahr hat das Fürstbistum Worms mit der Tongewinnung begonnen. Der Ton wurde für die Glas und Porzellanherstellung benötigt. Die Schmelzgefäße für das Glas fertigte man nämlich aus Ton. In der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. erkannte man die Bedeutung der Pfälzer Tone und Klebsande für die Eisenhüttenindustrie. An "Alt-Eisenberg" erinnern alte Wohnhäuser, zum Teil mit Fachwerk (18. Jh.), in der Hauptstraße (z. B. ehem. Rathaus, Hauptstr. 109). Die Ev. Kirche wurde 1900, die Kath. Kirche St. Matthäus 1919 erbaut. Im Sommer treffen sich Jung und Alt im Waldfreibad. Mehr über die Geschichte der Stadt erfährt man im Römermuseum. Lohnenswert ist auch ein Spaziergang durch den Ortsteil Stauf zur Burgruine Stauf.

Das römische Eisenberg.Seit dem 18, Jh. weiß man von der Bedeutung Eisenbergs in römischer Zeit. Damals wurden aus einer ehem. kleinen röm. Festung Funde wie z. B. der bekannte Brotstempel oder Reste einer Jupitergigantensäule geborgen. Eisenberg hatte eine günstige Lage an einer Fernstraße zw. Metz und Worms und außerdem wurde hier (wie der Ortsname bestätigt) Eisen hergestellt. 1993 begann man mit systematischen Grabungsarbeiten an einem römischen Straßendorf (1. bis 4. Jh. n. Chr.). Neun langrechteckige Wohnhäuser („Streifenhäuser“) mit Innenwänden und Steinkellern sowie weitere Gebäude (vermutlich Ställe und Werkstätten) konnte man freilegen. Ein größeres Gebäude war wahrscheinlich eine Straßenstation, die Reisenden Verpflegung und Unterkunft gewährte. Funde aus dem „römischen Eisenberg“ können im Römermuseum besichtigt werden. An den Grabungsstätten ist eine Informationstafel aufgestellt. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06351 407-0. Internet: www.eisenberg.de

Eisenhüttenmuseum
Trippstadt, Hauptstraße 26. Das Museumskonzept basiert auf den drei Säulen „Museum“, „Schmiede“ und „Eisenhüttenweg“. Im Museum wird die Geschichte der Eisenverhüttung vom 30-jährigen Krieg bis zum Ende des 19. Jh. veranschaulicht. In der ehem. Dorfschmiede wird die Schmiedekunst demonstriert. Der Eisenhüttenweg zeigt die heute noch bestehenden Relikte der Trippstadter Eisenepoche. Schwerpunkte: Freiherren von Hacke als Wiederbegründer der Eisenverhüttung - Gienanth´sche Epoche mit Exponaten der Produktionsstätten im Karlstal (Öfen, Ofenplatten) - Köhlerei als wichtiger Rohstoff-Lieferant. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, Mai bis Okt. auch Samstag 10 – 12 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06306 341, Tourist-Info. Internet: www.trippstadt.de

Eissporthalle Zweibrücken
Zweibrücken (A 8, Abfahrt Flughafen/Outlet/Contwig). Internet: www.zweibruecken.de

Eiswein in der Pfalz
Neustadt. Eine Eisweinernte von rekordverdächtigem Ausmaß war den Pfälzer Winzern 2002 beschert. Nach einer Meldung der Pfalzwein-Werbung wurden 138.603 Liter Eiswein geerntet. Das ist die zweitgrößte Menge der frostigen Spezialität, die je entlang der Deutschen Weinstraße registriert wurde. Nur 1999 lag die Menge mit 141.852 Litern höher. Die Eiswein-Ernte findet meist frühmorgens statt. Denn die Trauben müssen in gefrorenem Zustand bei mindestens minus sieben Grad Celsius geerntet und gekeltert werden. Wegen des hohen Arbeitsaufwands etwa für das Anbringen von Vogelschutznetzen und des Verlustrisikos ist Eiswein ein Geschäft für Spezialisten. Obgleich die Ernte-Mengen in der Pfalz seit den neunziger Jahren stetig gestiegen sind, macht Eiswein nur einen verschwindend geringen Anteil an der Gesamternte aus (2002 etwa 0,04 Prozent). Als süße Erinnerung an sonnige Tage erzielen Eisweine hohe Preise. 15 bis 20 Euro je Halbliter-Flasche sind die Regel, gesuchte Raritäten werden teilweise für 500 Euro und mehr gehandelt. Nach den Traubenernte-Meldungen kommt der Löwenanteil des Pfälzer Eisweins des Jahres 2002 aus dem Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße. Dort wurden mehr als 91.000 Liter geerntet, an der Südlichen Weinstraße mehr als 47.000 Liter. Zu Eiswein verarbeitet wurden vor allem Scheurebe -Trauben (fast 35.000 Liter), gefolgt vom Silvaner (33.595 Liter), Riesling (21.042 Liter), Ruländer (11.420 Liter), Chardonnay (8.120 Liter) Weißburgunder (7.680 Liter) und Gewürztraminer (5.605 Liter).

Eiswoog
Ramsen. Ein beliebtes Ausflugsziel im Stumpfwald ist der Naturweiher Eiswoog an der Straße zwischen Ramsen und Enkenbach-Alsenborn. Dort kann man Angeln, Bootfahren und im Sommer auch Baden. Im ehem. Jagdhaus der Familie von Gienanth ist das Restaurant „Forelle“ eingerichtet. Auf der Höhe des Weihers überspannt eine alte Eisenbahnbrücke die Straße und das Eisbachtal. Am Eiswoog ist ein Bahnhof der Stumpfwaldbahn.

Elendsklamm
Naturdenkmal in der Nähe der Tausendmühle bei Bruchmühlbach-Miesau. Eine wildromantische Schlucht mit seltener Flora und Fauna.

Ellerstadt (DÜW)
südöstlich von Bad Dürkheim, 2.270 Einwohner, 120 m NN. 783 erstmals urkundlich erwähnt. In diesem Ort wurden erstmals in Deutschland (1835) gewerbsmäßig Pfirsische angebaut, Weinlehrpfad (2,2 km, 35 Stationen mit Infos zur Ortsgeschichte und zum Weinbau). Der ehemalige amerikanische Präsident Herbert Hoover (reg. 1929 - 1933) entstammt einer Ellerstadter Auswandererfamilie. Info: VG-Verwaltung Wachenheim. Internet: www.ellerstadt.de

Elmstein (DÜW)
südöstlich von Kaiserslautern, westlich von Neustadt, 2.775 Einwohner, 223 m NN, anerkannter Erholungsort, 1466 gegründet. Sehenswertes: Burg Breitenstein, Burg Elmstein, Waldarbeitermuseum (Hist. Wappenschmiede), Kath. Kirche (1765), Ev. Kirche (1843), Schindhübelturm. OT: Erlenbach, Iggelbach, Harzhofen, Appenthal, Helmbach, Röderthal, Schwarzbach. Info: VG-Verwaltung Lambrecht. Internet: www.elmstein.de

Elwetritsche
Pfälzer Sagenvogel, dem in der Pfalz mehrere Denkmäler gesetzt sind. Besonders gepflegt wurde der Elwetritsche-Kult vom ehemaligen Dahner Förster Gust Espenschied (gestorben 1986). Ein Denkmal im Dahner Kurpark erinnert an den „Vater“ des Sagenvogels. Die Elwetritsche-Akademie verleiht jedes Jahr eine Espenschied-Gedenkplakette. Im Dahner Kurpark beginnt der erste Elwetritsche-Lehrpfad der Welt. Sieben Schautafeln führen die Besucher in die Welt der Tritschologen ein und es gibt einen Elwetritschen-Brunnen. An Tafel sieben des Lehrpfades fängt der rund zehn Kilometer lange Elwetritsche-Rundwanderweg an, der unterwegs weitere Geheimnisse rund um den pfälzischen Nationalvogel preisgibt. Einen bekannten Elwetritschen-Brunnen mit vielen Bronze-Varianten des Sagenvogels findet man in Neustadt/Weinstraße. Die Brunnenanlage wurde von dem bekannten Bildhauer Prof. Gernot Rumpf gestaltet.

Elzweiler (KUS)
nordöstlich von Kusel, westlich von Wolfstein, 158 Einwohner, 260 m NN, 1364 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG-Verwaltung Altenglan. Internet: www.elzweiler.de

Enkenbach-Alsenborn (KL)
12 km nordöstlich von Kaiserslautern an der B 48/A 6, 7.162 Einwohner, 872 erstmals urkundlich erwähnt (OT Alsenborn). Die Gemeinden Enkenbach und Alsenborn schlossen sich 1969 zusammen. Der Bach der "Enken", der Viehhirten, verhalf Enkenbach zu seinem Namen. Sehenswertes: Bajasseum, Klosterkirche im Ortsteil Enkenbach (1272), evang. Kirche in Alsenborn mit Fresken aus dem 12./13. Jhdt. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06303 8020. Internet: www.enkenbach-alsenborn.de

Eppenbrunn (PS)
südlich von Pirmasens, 1.526 Einwohner, Luftkurort, 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Altschloßfelsen, Heimat- und Waldmuseum, Freizeitpark, Lourdesgrotte. OT: Ransbrunnerhof. Info: Verkehrsamt, Telefon 06335 5155 oder VG-Verwaltung Pirmasens-Land. Internet: www.eppenbrunn.de

Erdesbach (KUS)
nordöstlich von Kusel am Glan, an der B 420, 639 Einwohner, 1364 erstmals urkundlich erwähnt. Heimatort von Georg Drumm. Info: VG-Verwaltung Altenglan. Internet: www.erdesbach.de

Erfweiler (PS)
zwischen Dahn und Bad Bergzabern, 1.254 Einwohner, 225 m NN, 1353 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Winterkirchel, Kunstgalerie „Die Werkstatt“. Info: VG-Verwaltung Dahn. Internet: www.erfweiler.de

Erkenbert-Museum
Frankenthal, Rathausplatz. Dieses Museum widmet sich auf drei Etagen sehr vielen Themen. Die Besonderheit ist im Kellergeschoß die Darstellung der Eppsteiner Gräberfunde. Es handelt sich hierbei um Skelette und zahlreiche Grabbeigaben aus einem merowingischen Gräberfeld aus dem 6. Bis 8. Jahrhundert. Weitere Themen und Exponate: Dokumente, Gemälde, Zeichnungen, Bilder und Pläne zur Stadtgeschichte - Frankenthaler Porzellan - Lebensläufe und Werke bedeutender Frankenthaler Bürger und Unternehmen (z. B. Gillis van Coninxloo, Johannes Mehring, Cäsar Willich, August von Parseval, Heinrich Baumgärtner, Carl Ludwig Schubart, Albert Frankenthal AG, KKK, Glockengießerei, Zuckerfabrik) - Modelle „Frankenthaler Kanal“, „Stadt und Festung Frankenthal um 1620“, „Stiftskirche St. Maria Magdalena“ - mittelalterliche Buchherstellung - Kirchengeschichte, Reformation und Glaubensflüchtlinge - Zünfte - David-Bleuler-Stube (Mobiliar Anfang 19. Jh.) - Möbel aus der 2. Hälfte des 18. Jh. und aus der Biedermeierzeit - Zinn(gießerei) - geschichtliche Ereignisse wie Hambacher Fest, Dreißigjähriger Krieg, Pfälz. Erbfolgekrieg, Revolution 1848/49. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 – 18 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06233 89-495. Internet: www.frankenthal.de

Erlenbach bei Dahn (PS)
südöstlich von Dahn, 363 Einwohner, 1348 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Burg Berwartstein, Turm Kleinfrankreich, OT: Lauterschwan. Info: VG-Verwaltung Dahn

Erlenbach bei Kandel (GER)
nördlich von Kandel, nahe der A 65, 742 Einwohner, 120 m NN. Info: VG-Verwaltung Kandel

Ernst-Bloch-Zentrum
Ludwigshafen. In einer Gründerzeitvilla in der Nähe des Rheinufers gedenkt die Stadt dem hier geborenen Philosophen Ernst Bloch. Eine Dauerausstellung informiert über das Leben und das Werk Blochs, gezeigt wird auch sein Tübinger Arbeitszimmer. Die Einrichtung bietet Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten. In der Bibliothek finden Besucher Bücher, Manuskripte, Bild- und Tondokumente zu Ernst Bloch, über Online-Arbeitsplätze kann das in Ludwigshafen entwickelte Bloch-Informations- und Suchsystem (BISS) genutzt werden. Im „Zukunftsforum“ finden philosophisch-kulturelle Veranstaltungen statt, die sich hauptsächlich mit „Bloch-Themen“, wie z. B. „Prinzip Hoffnung“ oder „Konkrete Utopie“, befassen. Das Zentrum wurde am 3. November 2000 eröffnet. Internet: www.bloch.de

Erpolzheim (DÜW)
nordöstlich von Bad Dürkheim, 1.191 Einwohner, 120 m, 777 erstmals urkundlich erwähnt, Spargel-, Wein- und Obstanbau. Geburtsort von Staatsrat von Maurer. Sehenswertes: Rathaus (1752), Ev. Kirche (1849) mit Pfarrhaus (1754), Kath. Kirche (1849), Wernz-Mühle. Info: VG-Verwaltung Freinsheim. Internet: www.freinsheim.de

Erzenhausen (KL)
nordwestlich von Kaiserslautern, 720 Einwohner, 1462 erstmals urkundlich erwähnt, bis ins 17. Jhdt. hat man hier Quecksilber abgebaut. Info: VG-Verwaltung Weilerbach. Internet: www.weilerbach.de

Eschbach (SÜW)
nördlich von Bad Bergzabern an der Deutschen Weinstraße, 712 Einwohner, 230 m NN, Winzerdorf, im 12. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt, gehörte zur Herrschaft Madenburg und damit zum Besitztum der Speyerer Bischöfe. Sehenswertes: Burg Madenburg, Dorfbrunnen, Rokokofiguren vor der kath. Pfarrkirche (1766), Renaissancehäuser, Rutsch-Brunnen, Zehnthaus (1547). Info: VG-Verwaltung Landau-Land. Internet: www.eschbach-pfalz.de

Eschkopf
609 m hoher Berg im Herzen des Pfälzerwaldes nahe Johanniskreuz mit einem Aussichtsturm (siehe „Ludwigsturm“).

Eselsfürth
Siedlung (264 m NN) an der B 40 östlich von Kaiserslautern. Als „Eselsfürth“ bezeichnete man ursprünglich eine Furt, also eine flache Stelle in einem Bach, bei der die Esel einer Mühle den hier fließenden Bach durchquerten.

Essingen (SÜW)
nordöstlich von Landau, 2.017 Einwohner, 957 erstmals urkundlich erwähnt, Weinbau. Sehenswertes: Altes Rathaus (1590), St. Wendelinuskapelle mit alten Fresken (15. Jhdt.). Info: VG-Verwaltung Offenbach a. d. Queich. Internet: www.offenbach-queich.de

Eßweiler (KUS)
östlich von Kusel, 462 Einwohner, 280 m NN, 1296 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG-Verwaltung Wolfstein. Internet: www.essweiler.de

Esthal (DÜW)
zwischen Neustadt und Kaiserslautern, 1.576 Einwohner, 365 m NN, 1380 erstmals urkundlich erwähnt, Luftkurort. Sehenswertes: Burg Erfenstein, Kath. Bruder Konrad-Kirche (1934, roter Sandstein), Kloster St. Maria (1953, Provinzialmutterhaus für Rheinland-Pfalz). OT: Erfenstein, Breitenstein, Sattelmühle. Info: VG-Verwaltung Lambrecht. Internet: www.esthal.de

Etschberg (KUS)
südöstlich von Kusel, 681 Einwohner, 280 m NN, 1374 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG-Verwaltung Kusel

Eulenbis (KL)
nordwestlich von Kaiserslautern, zwischen Weilerbach und der B 270, 531 Einwohner, 1380 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Beerewei(n)museum, Eulenkopfwarte. Info: VG-Verwaltung Weilerbach. Internet: www.eulenbis.de

Eulenkopfwarte
Eulenbis. Im Jahre 1912/13 hat der Verschönerungsverein/Eulenkopfverein diesen Turm auf dem Eulenkopf (412 m) erbaut. Trotz der relativ geringen Höhe von 12 m genießt man einen schönen Blick in das Land rund um Kaiserslautern.23 Stufen führen zur ersten, weitere 18 Stufen zur zweiten und nochmals 18 Stufen zur obersten Aussichtsplattform. Von Kaiserslautern (im Südost) kann man am besten den Betzenberg mit seinen hohen Wohnhäusern und natürlich dem Fritz-Walter-Stadion erkennen. Links davon erblickt man den oberen Teil des Rathauses, rechts oberhalb im Wald die Spitze des Humbergturms und noch weiter rechts den Fernsehsender. Wer den Blick noch weiter nach rechts schweifen läßt, entdeckt in südlicher Richtung vielleicht die Burgruine Hohenecken und dahinter am Horizont der Flugradarturm nahe dem Hermersbergerhof. Weiterhin kann man Otterbach (Osten), den Donnersberg (Nordosten - linkes Fenster) und den Potzberg (Westen) erkennen. Wie erreicht man den Turm? Auf der B 270 von Kaiserslautern Richtung Lauterecken. Am Ortseingang von Hirschhorn links ab Richtung Weilerbach. Von dort der Beschilderung Eulenbis bzw. Eulenkopf folgen. Den Ort Eulenbis durchfahren, bis ein Holzschild den Weg zum Turm außerhalb des Dorfes zeigt. Direkt neben dem Turm befindet sich die Gaststätte des Eulenkopfvereins, die an Sonn- und Feiertagen, des öfteren auch an Werktagen nachmittags geöffnet ist.

Europas Rosengarten
Zweibrücken. Der Rosengarten, der 1914 auf dem Gelände der ehemaligen herzöglichen Hofgärten entstanden ist, zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen für Rosenfreunde. Alljährlich blühen auf dem rund 5 ha großen Gelände über 60.000 Rosen in mehr als 2.000 verschiedenen Sorten. Von Juni bis September wird jeden Sonntagnachmittag um 15 Uhr ein musikalisches Unterhaltungsprogramm angeboten. Der in der Nähe gelegene Wildrosengarten, eine "Ahnengalerie" der modernen Rosensorten mit Rosen aus aller Welt und aus verschiedenen Epochen, ist weltweit einzigartig. Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich 9 - 19 Uhr. Info: Telefon 06332 479330. Internet: www.zweibruecken.de

Eußerthal (SÜW)
nördlich von Annweiler. 937 Einwohner, 200 m NN, 1148 erstmals urkundlich erwähnt, bekannt durch das Kloster Eußerthal, Forellenzuchtanstalt im Birken- und Dürrental. Info: VG-Verwaltung Annweiler. Internet: www.trifelsland.de

Eybergturm
Dahn. Auf dem Großen Eyberg (514 m) bei Dahn findet man einen etwa 18 Meter hohen Aussichtsturm. Dabei handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit 86 Stufen, wobei es beim Auf- und Abstieg ein bißchen eng zugeht. Die Aussicht ist durch hohen Baumwuchs weitgehend eingeschränkt. Im Süden entdeckt man noch einige Wasgauberge und -täler, im Nordwesten die Vororte von Pirmasens. Unterhalb des Turms steht eine kleine Schutzhütte mit Bänken. Wie erreicht man den Turm? Die Stadt Dahn auf der B 427 durchfahren, in die Hasenbergstraße (Schild „Felsland Badeparadies“) einbiegen und auf dieser Straße geradeaus bis zum Badeparadies. Auf der Eybergstraße am Schwimmbad vorbei gelangt man geradewegs auf einen befahrbaren Waldweg, der nach ca. 2 km zum Waldparkplatz „Kleiner Eyberg“ führt. Der Rundwanderweg Nr. 2 bringt den Wanderer über das große Taubeneck zum Eyberggipfel. Strecke ca. 2,5 km.