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ABC-Buch-Krieg
Albisheim/Kirchheimbolanden. 1777 entwickelte sich im Amt Kirchheim ein massiver Aufstand. Die Ursache: Es wurde eine neue Schulfibel eingeführt, in der keine religiösen Texte wie das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis mehr enthalten waren. Auf Betreiben der Lutheraner und angeführt von Nickel Morgenstern aus Albisheim zogen mehrere hundert Bürger zum Schloß nach Kirchheim. Fürst Carl Christian musste fliehen. Auf seinen Wunsch hin stellten kurpfälzische Truppen den Frieden wieder her.

ADAC-Heimatwettbewerb
Seit über 40 Jahren lädt der ADAC alljährlich Autofahrer, Motorradfahrer, aber auch Radfahrer und Wanderer ein, die Pfalz auf diese abwechslungsreiche Art kennenzulernen. Es geht darum, anhand von Bildern und Beschreibungen interessante Ziele ausfindig zu machen und diese dann aufzusuchen. Natürlich laden alle Ziele zum Verweilen ein. In die Wertung kommt, wer mindestens fünf Kontrollstellen besucht. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird die Teilnahme je nach Anzahl der besuchten Ziele mit einer Gold-, Silber- oder Bronze-Plakette belohnt. Die Teilnahmegebühr beträgt ca. 8 Euro für ADAC-Mitglieder und 10 Euro für Nicht-Mitglieder. Das bebilderte Teilnehmerheft kann angefordert werden beim ADAC Pfalz e.V., Europastraße 1, 67433 Neustadt/ Weinstraße, Telefon 06321 8905-0.  www.adac.de

Adenbach (KUS)
nordöstlich von Lauterecken, am Odenbach, 185 Einwohner, 1379 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG Lauterecken.

Adlerbogen
Zum Gedenken an den gewonnenen Krieg gegen Frankreich (1870/71) errichtete der Pfälzische Verschönerungsverein 1880 an einem markanten Aussichtspunkt am Donnersberg dieses außergewöhnliche Denkmal in Form eines stählernen Halbkreises. Auf dem höchsten Punkt des Bogens sitzt ein Adler. Auf den beidseitigen Konsolen standen Plastiken des damaligen Reichskanzlers Bismarck und des Heerführers Moltke, die jedoch im 2. Weltkrieg zerschossen wurden. Den Adler und den Bogen hat man 1981 restauriert.

Albersweiler (SÜW)
zw. Landau und Annweiler, 1.965 Einwohner, 991 erstmals urkundlich erwähnt, Weinort in dem Gebiet, wo die Queich das Haardtgebirge verlässt. Sehenswertes: Steinbruch (Abbau seit ca. 1300, vermutlich ältester Hartsteinbruch der Pfalz), Rokokoschlößchen (1764) im OT St. Johann.
INFO: VG Annweiler; www.albersweiler.de

Albert-Haueisen-Kunstpreis
Der Kunstpreis wurde 1979 geschaffen und wird vom Landkreis Germersheim vergeben. Der dem Maler Haueisen (1872 – 1954) gewidmete Preis soll die künstlerische Tradition des Kreises beleben und die Brücke zu den Künstlern in Baden und Elsass schlagen.

Albessen (KUS)
südwestlich von Kusel, nahe der A 62, 134 Einwohner, 1436 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG Kusel
 
Albisheim an der Pfrimm (KIB)
1.743 Einwohner, 190 m NN, 835 erstmals urkundlich erwähnt. Wein- und Zuckerrübenanbau. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Ev. Kirche St. Peter (1792). Zahlreiche zum Teil über 200 Jahre alte Fachwerkhäuser (z. B. Hauptstr. 34, 42, 51) tragen zu einem interessanten Ortsbild bei. Etwas außerhalb liegt der jüdische Friedhof der seit 1722 hier nachweisbaren jüdischen Gemeinde. Ein augenfälliges Gebäude in Albisheim ist das spätklassizistische Rathaus, das 1832 als Schul- und Rathaus errichtet wurde. Aus dem niedrigen Walmdach ragt ein Dachreiter mit rundbogigen Schallöffnungen empor. Bis 1952 fand in der Schule Unterricht statt, ehe die Klassen in einer weiteren Schule in Albisheim untergebracht werden konnten. Über dem Ort ragt auf einer Anhöhe neben der B 47 der Wart(e)turm empor.
INFO: VG Göllheim

Allwetterbad Grünstadt
Hallen-Freibad mit fahrbarem Hallendach, 50 m Schwimmbecken mit Hubboden, 700 qm Saunalandschaft, Solarium, Spielbereich mit Beachvolleyball, Street-Ball, Tischtennis, große Liegewiese.
ÖFFNUNGSZEITEN: Mo. 12 - 21 Uhr, Di. 8 - 19 Uhr, Mi., Do., Fr. 9 - 21 Uhr, Sa., So. 9 - 19 Uhr (von Mitte Okt. bis Mitte Mai ist Sa./So. nur bis 18 Uhr geöffnet). Eintritt: 2,50 Euro, Jugendliche 1,50 Euro (Tageskarte).
INFO: Telefon: 06359 954-238

Alsenborn
Ortsteil von Enkenbach-Alsenborn

Alsenbrück-Langmeil
seit 1979 Ortsteil von Winnweiler, 987 (Alsenbrück) erstmals urkundlich erwähnt, seit 1852 Alsenbrück-Langmeil, ca. 240 bis 250 m NN. Alsenbrück liegt links, Langmeil rechts der Alsenz. Der Sattelhof ist vermutlich der ursprüngliche Kern des Ortes Alsenbrück. Der Bau der Prot. Kirche (Alsenztalstraße 24, Ortsteil Alsenbrück) erfolgte in den Jahren 1762/63. Es handelt sich um einen einfachen, spätbarocken Putzbau mit einem Satteldach und sogenannten genischten Rundbogenfenstern. Über der Westwand ragt ein zweistöckiger Dachreiter mit Laternen- und Schweifhaube empor. Der Innenraum wurde 1986/88 teilweise erneuert. Von der ursprünglichen Einrichtung sind z. B. noch die auf Holzsäulen gestützte Westempore, die Kanzel mit einem reich bekrönten Schalldeckel, der Pfarrstuhl sowie die Gestühle der Familien Gienanth und Franck (Gutsbesitzer) erhalten. Der Eisenwerkbesitzer Johann Jakob Gienanth unterstützte den Kirchenbau in erheblichem Maße. Deshalb hat man ihn nach seinem Tod 1777 in der Kirche beigesetzt (Gedenktafel). Die Orgel erbaute Bernhard Dreymann aus Mainz im Jahre 1839.

Alsenz
Der Bach entspringt bei Alsenborn (Alsenzbrunnen) und fließt bei Bad Münster am Stein-Ebernburg in die Nahe.

Alsenz (KIB)
12 km nördlich von Rockenhausen an der B 48 und an der Alsenz gelegen, 1.796 Einwohner, 151 m NN, 775 erstmals urkundlich erwähnt. Einst spätabsolutistischer Amtssitz, heute Sitz der VG-Verwaltung, anerkannter Fremdenverkehrsort. Sehenswertes: Ein Anziehungspunkt ist das wertvolle Renaissance-Rathaus (1578, gemauertes Erdgeschoß mit Rundbogen, ehem. Markthalle, Fachwerk im Obergeschoß) mit Museum für Heimatgeschichte und "Nordpfalzgalerie". Das 1995 eröffnete Pfälzische Steinhauermuseum erinnert an die Blütezeit der Alsenzer Steinhauerei um die Jahrhundertwende. Weitere betrachtenswerte Gebäude sind der nassau-weilburgische Amtshof (um 1780), die rheingräfliche Münze und die ehem. Synagoge (1765). Die Ev. Kirche stammt in ihrer heutigen Form aus dem beginnenden 18. Jhdt., wobei ältere Teile (Chor um 1400, Steinkanzel mit pfalzgräflichem Wappen von 1533, Grabmäler, ca. 16./17. Jhdt.) integriert wurden.
INFO: VG-Verwaltung Alsenz-Obermoschel, Schulstr. 16, 67821 Alsenz, Telefon 06362 303-62.  www.alsenz.de

Alsterweiler Kapelle
Maikammer-Alsterweiler. Die Kapelle aus dem Jahre 1845 beherbergt im Innern einen spätgotischen Flügelaltar mit der Darstellung der Leidensgeschichte aus der Grünewaldschule. Das dreiteilige Tafelbild zeigt sehr figurenreich die Kreuztragung, die Kreuzigung und die Abnahme Christi vom Kreuz. Das um 1445 entstandene spätgotische Werk wird Straßburger Meistern zugeschrieben. Unter den kirchlichen Bildtafeln der Pfalz nimmt es die erste Stelle ein.
INFO: Büro für Tourismus, Maikammer, Telefon 06321 5899 16.

Altdorf (SÜW)
Winzerdorf 7 km östlich von Edenkoben, 741 Einwohner, 991 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG Edenkoben

Altenglan (KUS)
5 km nordöstlich von Kusel an der Kreuzung B 420/B 423, 3.091 Einwohner, 200 m NN, 865 erstmals urkundlich erwähnt, anerkannter Fremdenverkehrsort. OT: Mühlbach, Patersbach. Sehenswertes: Ev. Pfarrkirche (1520, im 18. Jh. umgebaut).
INFO: VG-Verwaltung Altenglan, Telefon 06381 4209-0

Altenkirchen (KUS)
nördlich von Waldmohr im Kohlbachtal, 1.384 Einwohner, 300 m NN, 1372 erstmals urkundlich erwähnt, Kirschenanbaugebiet. Sehenswertes: Heimatmuseum, Römereiche am Römerbrunnen.
INFO: VG Schönenberg-Kübelberg

Alte Schmelz
Bad Dürkeim. Die Anlage, in der heute ein Gasthaus untergebracht ist, wurde im 18. Jhdt. als Eisenschmelze erbaut. Sie liegt an der B 37 (Rg. Kaiserslautern)

Alte Schmiede
Bedesbach, Ringstr. 14 a. In der Absicht, ein Stück Dorfgeschichte wieder lebendig zu machen, hat die Gemeinde die ehemalige Dorfschmiede wieder hergerichtet. Das vollständige Schmiede-Inventar zeugt von der Arbeit dreier Schmiedegenerationen, die von ca. 1850 bis 1950 Geräte für Handwerker und Bauern herstellten und die Pferde beschlugen. Hin und wieder wird in dem Gebäude mit der rußgeschwärzten Decke, das mit seinem steilen Satteldach unter Denkmalschutz steht, das Schmiedefeuer entfacht.
ÖFFNUNGSZEITEN: Nach Vereinbarung und am jährlichen Schmiedetag (letzter Sonntag im August) .
INFO: Tourist-Info in Kusel oder Telefon 06381 5663

Alte Welt
Volkstümliche Bezeichnung für die stille Gegend um das Odenbachtal und Hahnenbachtal südöstlich von Lauterecken.

Althornbach (PS)
südlich von Zweibrücken, 785 Einwohner, 1272 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG Zweibrücken-Land

Altleiningen (DÜW)
südlich der Autobahnabfahrt Wattenheim der A 6 zw. Kaiserslautern und Frankenthal, am Eckbach. 1.933 Einwohner, 250 - 300 m NN, 780 erstmals urkundlich erwähnt, anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde. Sehenswertes: Burg Altleiningen, Burgspiele, Ev. Kirche (1718, Barock), Kath. Kirche, Mennonitische Kirche (1811), 20-Röhren-Brunnen (1855), Kloster Höningen, St. Jakobskirche (12. Jh.) mit Wandmalereien (14. Jh.) und Epithaphien der Leininger Grafen (16./17. Jh.) im OT Höningen. OT: Höningen.
INFO: VG Hettenleidelheim.  www.altleiningen.de

Altpörtel
Speyer. Eines der am besten erhaltenen und höchsten (55 m) Stadttore Deutschlands. Ein eindrucksvolles Bauwerk der früher Freien Reichsstadt Speyer. 1176 erstmals erwähnt. Der untere Teil entstand zwischen 1230 und 1250. Das oberste Turmgeschoß wurde von 1512 bis 1514 hinzugefügt. Das steile Dach mit der Laterne ist 1708 aufgesetzt worden. Die der Stadt zugewandte Ostseite wurde architektonisch aufwändiger gestaltet, in der Westseite befinden sich kleine Schießscharten. Auf der nördlichen Seite der Tordurchfahrt entdeckt man in Form einer eisernen Klammer das Speyerer Normalmaß, den 28 cm hohen Speyerer Schuh, nach dem sich jeder Handeltreibende in der Stadt richten musste. Eine Besichtigung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Der Aufstieg über 155 Stufen wird mit einem tollen Blick über die Stadt und weit darüber hinaus belohnt. ÖFFNUNGSZEITEN: 1. April bis 31. Oktober, montags bis freitags 10 – 12 und 14 – 16 Uhr, samstags/sonntags 10 – 17 Uhr.
INFO: Verkehrsamt, Tel. 06232 14-392. www.speyer.de

Altrhein
Ursprünglich verlief das Flußbett des Rheins sehr wild und kurvenreich. Um den Strom zu bändigen und um die ständigen Überschwemmungen zu vermeiden, wurde im 19. Jhdt. an den Stellen, an denen ein Arm des Rheins einen Bogen ins Land hinein machte, mit Mauern und Steinwällen eine "Begradigung" des Rheins vorgenommen. Viele der abgeschnittenen Wasserarme des Rheins bestehen heute noch. Sie werden Altrheine genannt.

Altrip (LU)
südöstlich von Ludwigshafen, am Rhein, 7.793 Einwohner, 92 m NN, 369 erstmals urkundlich erwähnt. Wie Funde belegen, siedelten hier bereits in der Stein- und Bronzezeit Menschen. 369 ließ Kaiser Flavius an der Stelle, an der auf der anderen Seite der Neckar in den Rhein fießt, ein Römerkastell („alta ripa“ = hohes Ufer) errichten. Altrip ist die östlichste Gemeinde der Pfalz. Der Abt Regino war hier geboren. Sehenswertes: Fachwerkhäuser, eines z. B. in der Römerstraße (1660), Ev. Pfarrkirche (1751) mit spätromanischem Turm, Kath. Kirche St. Peter und St. Paul (1955), Naherholungsgebiet „Blaue Adria“.
INFO: Gemeindeverwaltung,  www.altrip.de

Altschloßfelsen
Eppenbrunn. Das riesige Buntsandsteinmassiv in unmittelbarer Nähe zur französischen Grenze gleicht in seiner Erscheinung einer mächtigen Ritterburg. Den Abschluss der 1,5 km langen Felsenwand bilden vier Felsblöcke, die wie Türme geformt und etwa 20 Meter hoch sind. Die Steilwand zeigt alle typischen Verwitterungsformen des Buntsandsteins, wie Säulen, Gänge, Tore und Höhlen. Zahlreiche Spuren weisen darauf hin, dass die natürlichen Felsmauern früher einmal den Menschen als Unterkunft gedient haben müssen.

André, Walter
Der Mundartdichter wurde 1950 in Kirchheimbolanden geboren und wohnt auch heute noch dort. Seit 1986 erschienen von ihm: "Uff Pfälzisch", "Pälzer Krimmele", "Pälzer Herzschlag", "Kerchemer Wörterbuch" und "Pälzer Luft un Sunneschei".

Annweiler am Trifels (SÜW)
an der B 10 zw. Landau und Pirmasens im Biosphärenreservat Pfälzerwald, an der Queich. Alte Reichsstadt und Luftkurort. Bekannt durch die ehemalige Reichsfeste Trifels, 7.243 Einw., 180 - 250 m NN, 1176 erstmals urkundlich erwähnt. Stadtrecht seit 1219. OT: Sarnstall, Gräfenhausen, Bindersbach und Queichhambach. Sehenswertes: Burg Trifels, Burg Anebos und Burg Scharfenberg (auch Münz genannt), Freskogemälde von Adolf Kessler im Hohenstaufensaal, in der St. Josephskirche und im Rathaussaal, Wassergasse, Gerbergasse und Museum unterm Trifels mit Gerberwerkstatt, Altes Mühlrad, Kurpark, Rehbergturm, Asselstein.
INFO: Büro für Tourismus für das Trifelsland, Telefon 06346 22 00  www.trifelsland.de

Appelbach
Aus zwei kleineren Bächen bildet sich bei Marienthal am Donnersberg der Appelbach. Er fließt in nördliche Richtung durch das Münstertal und mündet bei Ippelsheim in die Nahe.

Arzheim
Stadtteil von Landau. Sehenswertes: Naturdenkmal "Kleine Kalmit"

Aschbach (KUS)
nordöstlich von Kusel, nahe der B 270, 350 Einwohner, 290 m NN, im 12. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG Wolfstein

Asselheim
Ortsteil von Grünstadt, ca. 1.400 Einwohner, Weinbau. 756 erstmals urkundlich erwähnt, bis 1793 Besitz des Hauses Leiningen. Sehenswertes: Roter Turm, Teile der ehem. Ortsbefestigung, Altes Kelterhaus, Kappelmühle, Gebäude der ehem. Gerberei, Naturschutzgebiet "Hohefels", Ev. Kirche (1470, nach 2. Weltkrieg wieder aufgebaut) mit Turm aus dem 14. Jhdt.

Asselstein
Annweiler. Freistehender, 44 m hoher Fels, Naturdenkmal.

August-Becker-Museum
Klingenmünster, Steinstraße 2. Das Heimatmuseum der Gemeinde befindet sich im ehem. Schulhaus und Geburtshaus des bedeutenden pfälzischen Schriftstellers August Becker (1828 – 1891). U. a. kann man den Nachlass und eine Dokumentation zu August Becker sehen.
ÖFFNUNGSZEITEN: Sa. 13.30 – 14.30 Uhr, So. 11 – 12 Uhr (Januar bis Fasching geschlossen). Eintritt: frei.
INFO: 06349 5866 (Bernd Meyer)

Ausstellung „Frankenthaler Porzellan“
Frankenthal, Rathausplatz. Im 1. Obergeschoß des Rathauses (Foyer) kann man Werke aus der Blütezeit der Frankenthaler Porzellanmanufakturen bewundern. In den Vitrinen (ca. 24 lfd. Meter) sind u.a. Teller, Platten, Tassen, Krüge, Kannen, Becher, Uhren, Figuren und Figurengruppen, Vasen, Hohlformen und Schüsseln höchster Qualität ausgestellt.
ÖFFNUNGSZEITEN: während der Dienststunden der Verwaltung Montag bis Freitag 8 – 12 Uhr, Donnerstag 14 – 18 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: 06233 89-0

Aussichtstürme
siehe Bismarckturm, Eckkopfturm, Eschkopf, Eulenkopfwarte, Eybergturm, Flaggenturm, Hohenbergturm, Humbergturm, Kalmit, Ludwigsturm, Luitpoldsturm, Martinsturm, Potzbergturm, Rehbergturm, Sattelbergturm, Schänzelturm, Schindhübelturm, Schlachtenturm, Selbergturm, Stabenbergwarte, Stäffelsbergturm, Turm am Dicken Stein, Wart(e)turm, Weinbietturm, Zeppelinturm.

Auswanderer
Nahezu 100.000 Pfälzer wanderten im 18./19. Jhdt. hauptsächlich nach Amerika, aber auch in andere Länder wie zum Beispiel Galizien aus, um konfessionellen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu entgehen. Die ersten machten sich 1709, nach dem extrem harten Winter des Jahres 1708, auf den Weg. Im 18. Jhdt. stellten die Pfälzer unter allen deutschen Auswanderern das größte Kontingent, wobei die Westricher Wandermusikanten eine besondere Rolle spielten.

Auswanderer-Museum
Oberalben, Hauptstraße 5. Auf zahlreichen Infotafeln mit Texten, Bildern, Plakaten und Dokumenten sowie mit dazugehörigen Reiseutensilien wird die Geschichte der westpfälzischen Auswanderer sowie die wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe für die Übersiedlung nach Übersee (z. B. Amerika, Kanada, Südamerika) dargestellt. Die Mühen, die die Leute damals auf sich nahmen, werden dem Besucher besonders bewusst, wenn er die rekonstruierte Zwischendeckkabine betritt, in der mehrere Personen während der Überfahrt unter schlimmen Verhältnissen bis zu mehrere Wochen untergebracht waren. Weitere Nachbauten sind ein Planwagen, mit dem die Pfälzer damals im fremden Land unterwegs waren und eine Leinenweberstube.
ÖFFNUNGSZEITEN: Sonntag 14 – 20 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: 06381 47853 (Museum) oder 3237 (privat)